Fotokunst von Christine Fößmeier
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AUSSTELLUNG: BASIS Antiquariat
Die Kunsthistorikerin Christine Fößmeier fotografiert seit ihrer Kindheit. Anfang 2004 erfolgte eine Neuorientierung. In der Folge entwickelten sich Serien wie zum Beispiel zur Verwendung von Schrift in unserer Umwelt. Besonderes Interesse gilt zudem einerseits der Naturfotografie, andererseits der Fotokunst, bei der farbintensive Bilder entstehen. Letztere greift auf ein weiteres Interessensgebiet zurück: die Stadt als Sammelplatz von Architektur und Alltagskultur. Die Bilder der "Greenpoint/Brooklyn, USA"-Serie entwickelten sich aus Schwarz/Weiß-Fotografien. Diese wurden im März 2004 in einem abseits der Touristenströme liegenden Stadtteil New Yorks aufgenommen. Die Weiterverarbeitung am Computer verleiht ihnen eine oft extreme Farbigkeit und Surrealität. So entführen die Bilder in eine doppelt ferne und fremde Welt, die sich sowohl jenseits des Atlantiks als auch jenseits der vertrauten Sichtweisen befindet. Es ist eine Welt, die zum Träumen einladen soll. Gleichzeitig mag gerade durch die ungewöhnliche Präsentation der Blick für die Architektur des Alltags und die Schönheit der Straße geschärft werden. Damit führen die bunten Greenpoint-Bilder wieder zurück in die "normale Welt", die Ausgangs- und Endpunkt einer Reise der Fantasie ist.
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